“Daß bald das neue Jahr beginnt, spür ich nicht im geringsten …”
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Bleichenviertel
“… ich merke nur: Die Zeit verrinnt genau so wie zu Pfingsten.” (Ringelnatz)
“… ich merke nur: Die Zeit verrinnt genau so wie zu Pfingsten.” (Ringelnatz)
“… ist nichts als eine Geschichte der Dummheit.” (Ludwig Börne)
“… started smashing up his guitar. Really, you should have seen the audience. Mouths open, great rows of teeth showing. You could almost count the cavities.” (Keith Moon)
“… down near Central Park South. I was wondering if it would be frozen over when I got home, and if it was, where did the ducks go? I was wondering where the ducks went when the lagoon got all icy and frozen over. I wondered if some guy came in a truck and took them away to a zoo or something. Or if they just flew away.” (Jerome D. Salinger)
Die Ente ist im Laufe ihrer Stammesgeschichte wahrscheinlich mit allem versorgt worden, was sie als Wasservogel nötig hat, um ein nützliches und geordnetes Leben zu führen. Das sollte auch für den Winter gelten. Die Evolution hat sich da nicht lumpen lassen: Eine Bürzeldrüse zur Produktion von Fett, um die Federn wasserabweisend zu imprägnieren. Unempfindlichkeit gegen kalte Füße, die eben genau deswegen kalt sein müssen, weil sie sonst Eis und Schnee antauen und dann wieder festfrieren würden.
Was den Anatiden aber ganz eindeutig fehlt, ist die Fähigkeit, eine vereiste und damit tückisch glatte schiefe Ebene empor zu watscheln, um an Futter zu kommen. So war es am Winterhafen zu beobachten. In den vergangenen Tagen und Wochen fanden sich die Körner noch auf den Treppenstufen. In letzter Zeit ging der Futter-Demiurg offenbar ungnädigerweise dazu über, die Mahlzeit neben die Treppe zu streuen. Inzwischen hat sich dabei eine Eispiste gebildet, die die Enten vor neue Herausforderungen stellt. Die Körner in Wassernähe sind aufgepickt, den steilen Hang hochzuwatscheln, ist ein nahezu unmögliches Unterfangen. Bleibt noch die Option, die Böschung oben anzufliegen und nach der Landung wie wild mit den Füßen zu strampeln, um ein Abrutschen zu verhindern. Enten, die die gesamte Treppe benutzen, um nach oben zu gelangen, können noch nicht beobachtet werden.
“… heraus und nun flutete es mit Kisten und Kasten in die engen Straßen hinein. Welch’ ein Gedränge in den Winkeln und Gassen. Jeder schien nur dazu da zu sein, um etwas Verkehrtes zu tun.” (Heimatschriftsteller Adam Karrillon, über Mainz vor dem Ende des Ersten Weltkrieges)
“… das als Gefängniß für angesehenere Verbrecher eine traurige Denkwürdigkeit erhalten hat. Wie viele sehnsüchtige Blicke mögen sich von diesen Fenstern aus nach den rebenbekränzten Hügeln am freien Ufer gewandt haben; wie viel ergrimmte Herzen mögen die tiefen Flüche des Hasses in den Kerkern da unten genährt und nach den Wogen, die an die grauen Wände schlugen, geschmachtet haben, daß sie sich Bahn zu ihnen hereinbrächen und sie in Freiheit setzten!” (Edward Bulwer-Lytton)
“… daß man den Verstand verlor, den Kalender auf Null stellte und eine neue Zeitrechnung begann, begab sich höchstwahrscheinlich nichts anderes, als daß wieder einmal ein Gerücht durchs Land geisterte.” (Joseph von Westphalen)
“… zu den Farben im Beginn deines Rausches zunächst einen ungeheueren Weideplatz finden. Die Farben werden ungewohnten Glanz annehmen, mit siegreicher Kraft in dein Gehirn dringen. Die Deckengemälde, mögen sie zart, mittelmässig oder selbst schlecht sein, erhalten ein erschreckliches Leben…” (Baudelaire, über einen Zustand, den ein ehemaliger US-Präsident einmal mit den Worten “never inhaled” umschrieb)
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